stammbaum der familie gödde

Die sauerländer Familie Gödde wird mit Cyriacus Gödde im Lagerbuch der Pfarrei Bigge 1427erstmals erwähnt. Unterschiedliche Formen des Familiennamens sind überliefert (Godde, Godden, Gödden). Der Name Gödde ist eine Kurzform des Vornamen Gottfried (Godefried, Goddert, Göddert etc.). Seit dem 16. Jahr- hundert tritt der Name auch in lateinisierter Form auf (Göddäus, Goeddaeus, Goddaeus, Goddaus etc.). In den USA finden sich unter Cyriacus Nachkommen die Namen Godde und Goedde. Die Nachfahren der Göddes, die 1869 und 1871 von Eversberg nach Australien auswan- derten, leben in New South Wales und Victoria. Auch sie schreiben sich heute Godde. Um den Stammbaum einigermaßen übersichtlich zu halten, wurden die beiden Hauptstämme der Familie in den anfangs bäuerlichen Johann- schen Hauptstamm (johann. hs) und den bürger- lichen Goswinschen Hauptstamm (goswin. hs) unterteilt.
 

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Wie die Karte zeigt, ist die relative Häufigkeit des Nachnamens Gödde in NRW am höchsten; die größte Dichte findet sich noch heute im Hoch-
sauerlandkreis - 377 Anschlüsse sind hier erfasst. (erstellt mit
Geogen)

 

Als Quellen dieser Forschung dienten vor allem Urkunden, Akten und Manuskripte aus den Archiven des Klosters Grafschaft und des Stiftes Meschede, die sich heute im Staatsarchiv Münster befinden, Urkunden und Akten aus Privatbesitz, die Kirchenbücher der ent-
sprechenden Gemeinden und die Schatzungs-
register des 16. Jahr-
hunderts für das Herzog-
tum Westfalen, Staats-
archiv Münster, viele Hin-
weise kamen von Mit-
forschern und entfernten Verwandten über das Internet. Dafür nochmals den herzlichsten Dank.

N.N. Gödde, * um 1360

Söhne:

    1. Cyriakus, * Bigge oder Attendorn (?) um 1390, s. I
    2. Heinrich, * Bigge oder Attendorn (?) um 1390, + nach 1428, 1427 als Prokurator des Deutsch-Ordens bei der Kurie in Rom genannt; er wird in dieser Funktion am 12.03.1428 als „Heinrich Godde von Attendorn“ vom Bischof Johann von Chur nach Bozen bestellt.

I Cyriakus Gödde, * Bigge (?) um 1390, + Bigge, wird 1427 als “ Syriak Godden” im Lagerbuch der Pfarrei Bigge genannt; die Freigrafschaft Bigge gehörte zum Assinghäuser Grunde, welcher ursprünglich arnsbergisch war, dann wechselnd zu Kur-Köln oder zur Grafschaft Waldeck gehörte.

Söhne, zu Bigge (?) geboren: